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Schutzhund mit Maulkorb

Wachhunde für Objektschutz und präventive Sicherheit

Ein professionell geführter Wachhund erweitert die Möglichkeiten eines Sicherheitsteams um eine Fähigkeit, die technische Systeme und der Mensch nur eingeschränkt besitzen: seinen außergewöhnlichen Geruchssinn.

Der Hund kann menschliche Witterung und Geruchsspuren wahrnehmen, unübersichtliche Bereiche kontrollieren und Hinweise auf Personen liefern, lange bevor diese für den Menschen sichtbar werden.

Gleichzeitig entfaltet bereits die sichtbare Präsenz eines professionell geführten Gebrauchshundes eine deutliche präventive Wirkung.

Einsatz anfragen

Der Wachhund als zusätzliches Sinnesorgan des Sicherheitsteams

Wir verstehen einen Wachhund nicht als Hund, der selbstständig ein Gelände bewacht oder eigenständig gegen Personen vorgeht.

Der Hund ist vielmehr ein professionell geführtes Hilfsmittel innerhalb eines Sicherheitskonzeptes.

Seine besondere Stärke liegt in seinem hochentwickelten Geruchssinn. Während sich menschliche Wahrnehmung bei Dunkelheit, großen Entfernungen, unübersichtlichen Gebäuden oder weitläufigen Außenflächen schnell an Grenzen bewegt, kann der Hund menschliche Geruchsspuren und Witterung aufnehmen und seinem Hundeführer dadurch zusätzliche Informationen liefern.

So kann ein Hund beispielsweise Hinweise darauf geben, dass sich eine Person in einem Bereich aufgehalten oder bewegt hat, obwohl sie für das Sicherheitspersonal nicht unmittelbar sichtbar ist.

Entscheidung, Bewertung und sämtliche weiteren Maßnahmen liegen dabei immer beim Hundeführer.

Der Hund entscheidet nicht über Maßnahmen – er liefert seinem Hundeführer zusätzliche Informationen.

Drei Funktionen. Ein Sicherheitsteam.

WAHRNEHMEN

Der Hund verfügt über ein hochentwickeltes olfaktorisches Wahrnehmungssystem und kann menschliche Witterung sowie Geruchsspuren aufnehmen, die für den Menschen nicht erkennbar sind.

PRÄSENZ

Ein professionell geführter Gebrauchshund verändert die Wahrnehmung eines Sicherheitsdienstes deutlich. Seine sichtbare Präsenz kann bereits präventiv wirken und potenzielle Störungen erschweren.

UNTERSTÜTZEN

Der Hund unterstützt seinen Hundeführer bei Kontroll- und Streifengängen. Die Bewertung einer Situation sowie sämtliche daraus resultierenden Maßnahmen bleiben Aufgabe des Menschen.

Sicherheit beginnt dort, wo menschliche Wahrnehmung endet

Menschen orientieren sich bei Kontrollgängen vor allem visuell und akustisch. Ein Hund ergänzt diese Wahrnehmung um eine weitere Dimension.

Menschen hinter Fahrzeugen, Gebäuden, Vegetation oder anderen Sichtbarrieren können für einen Hundeführer zunächst unsichtbar bleiben. Der Hund kann unter geeigneten Bedingungen dennoch deren Witterung aufnehmen.

Auch Geruchsspuren entlang von Wegen, Türen, Einfriedungen oder anderen Bereichen können dem Hundeführer Hinweise darauf liefern, dass sich dort Personen bewegt haben.

Gerade bei Dunkelheit, großen Liegenschaften oder schwer überschaubaren Bereichen entsteht dadurch ein zusätzlicher taktischer Informationsgewinn.

Die Nase ersetzt keine Kamera, keinen Mitarbeiter und keine Alarmanlage. Sie ergänzt diese Systeme um eine sensorische Fähigkeit, die technisch nur sehr schwer nachzubilden ist.

Wo Wachhunde sinnvoll eingesetzt werden können

Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen können Hund-Hundeführer-Teams insbesondere in Außenbereichen, Zufahrten, Parkflächen und weniger frequentierten Bereichen eine bestehende Sicherheitsorganisation ergänzen.

Kritische Infrastruktur

Weitläufige oder sensible Anlagen können durch gezielte Kontroll- und Streifengänge zusätzlich überwacht werden.

Industrie- und Gewerbeobjekte

Lagerflächen, Produktionsstätten, Betriebsgelände und Außenbereiche verfügen häufig über große oder schwer einsehbare Zonen.

Sportanlagen & Stadien

Außenflächen, Tribünenbereiche außerhalb des Veranstaltungsbetriebes, Parkflächen und Zugangsbereiche können kontrolliert bestreift werden.

Krankenhäuser & große Einrichtungen

Insbesondere weitläufige Außenanlagen, technische Bereiche und Parkhäuser können Teil eines abgestimmten Sicherheitskonzeptes sein.

Parkhäuser & Tiefgaragen

Große, verwinkelte und teilweise schlecht einsehbare Bereiche eignen sich besonders für mobile Kontrollgänge.

Parks & weitläufige Außenanlagen

Bei großen Freiflächen kann die Kombination aus Mobilität, Geruchssinn und sichtbarer Präsenz Vorteile bieten.

Baustellen & Lagerflächen

Baustellen und Materiallager stellen insbesondere außerhalb der Betriebszeiten besondere Anforderungen an die Objektüberwachung.

Ein Wachhund arbeitet bei Kynotec niemals allein

Der Hund wird bei unseren Einsätzen niemals unbeaufsichtigt auf einem Gelände zurückgelassen und übernimmt keine selbstständige Bewachungsfunktion.

Er arbeitet ausschließlich unter unmittelbarer Kontrolle seines Hundeführers.

Abhängig von Objekt, Gefährdungslage und Einsatzauftrag kann das Hund-Hundeführer-Team durch eine weitere Sicherungsperson ergänzt werden.

Der Hund ist Teil eines menschlich geführten Sicherheitssystems – nicht dessen Ersatz.

Gebrauchshunde für professionelle Einsatzanforderungen

Nicht jeder Hund ist für diese Form der Arbeit gleichermaßen geeignet.

Bei Kynotec kommen für Wach- und Sicherheitsaufgaben bewusst Hunde aus bewährten Dienst- und Gebrauchshundelinien zum Einsatz. Entscheidend sind dabei nicht allein Größe oder Erscheinungsbild, sondern insbesondere Umweltstabilität, Führigkeit, Belastbarkeit, Arbeitsbereitschaft und eine sichere Zusammenarbeit mit dem Hundeführer.

Der Hund muss sich auch bei Dunkelheit, Lärm, Menschenansammlungen, Fahrzeugverkehr und wechselnden Umweltbedingungen kontrolliert führen lassen.

Eine hohe Reizlage darf nicht dazu führen, dass der Hund selbstständig Entscheidungen trifft.

  • Umweltstabilität
  • Führigkeit
  • Belastbarkeit
  • Arbeitsbereitschaft
  • Kontrollierbarkeit
  • physische Präsenz