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KYNOTEC GRUNDKURS SPÜRHUNDEFÜHRER

SPÜRHUNDEFÜHRER AUSBILDUNG – GRUNDKURS FÜR PROFESSIONELLE SPÜRHUNDE

Professionelle Spürhundeausbildung von den Grundlagen bis zur einsatzorientierten Sucharbeit – mit intensiven Praxismodulen, kontinuierlicher Trainingsbegleitung und systematischem Ausbildungsaufbau.

GRUNDKURS ANFRAGEN

PROFESSIONELLE SPÜRHUNDEAUSBILDUNG

Ausbildung zum Spürhundeführer

Professionelle Spürhundeausbildung besteht aus weit mehr als der Konditionierung eines Hundes auf einen bestimmten Zielgeruch. Ein leistungsfähiges Spürhundeteam entsteht durch das systematische Zusammenspiel von Lerntheorie, Motivation, Anzeigeverhalten, Suchsystematik, funktionellem Gehorsam und der Fähigkeit des Hundeführers, Training strukturiert aufzubauen, zu analysieren und weiterzuentwickeln.

Der Kynotec Grundkurs Spürhundeführer vermittelt die theoretischen und praktischen Grundlagen für die professionelle Ausbildung und Führung eines Spürhundes. Intensive Präsenzmodule werden mit kontinuierlichem Spürhundetraining, Online-Meetings und digitalen Trainingsplänen kombiniert. Dadurch begleiten wir die Hund-Hundeführer-Teams nicht nur während einzelner Kurstage, sondern über den gesamten Ausbildungszeitraum.

Vom Motivations- und Anzeigeaufbau über unterschiedliche Suchtypen bis zum funktionellen Gehorsam und einsatznahen Szenariotraining lernen die Teilnehmer, einen Spürhund systematisch auszubilden und Trainingsprozesse nachvollziehbar weiterzuentwickeln. Diese Inhalte entsprechen auch dem tatsächlichen Curriculum des Grundkurses. 

Unser Ziel ist nicht das kurzfristige Erlernen einzelner Übungen. Spürhundeführer sollen verstehen, warum Training funktioniert, wie professionelle Spürhundearbeit aufgebaut wird und wie sich erlernte Fähigkeiten auf unterschiedliche Suchaufgaben übertragen lassen.

ZIELGRUPPE

Für wen ist die Spürhundeführer Ausbildung geeignet?

Einstieg ins Spürhundewesen

Für engagierte Hundeführer, die ihren Hund nach professionellen Trainingsprinzipien auslasten und die faszinierende Welt der Spürhundearbeit fundiert kennenlernen möchten.

Spezialisierte Suchaufgaben

Für Hundeführer aus Bereichen wie Schädlingsbekämpfung, Artenschutz und weiteren professionellen Einsatzfeldern der Spürhundearbeit.

Professionelle Spürhundeführer

Für bereits tätige Spürhundeführer, die Trainingsaufbau, Suchsystematik und Leistungsentwicklung ihrer Spürhundeteams vertiefen möchten.

Polizei, Militär, Zoll & Rettungsdienst

Für Hundeführer und Ausbilder aus Behörden und Organisationen, die Spürhunde im professionellen Umfeld führen oder ausbilden.

AUSBILDUNGSINHALTE

Was lernen Sie im Grundkurs Spürhundeführer?

Die Ausbildung folgt einem systematischen Aufbau nach dem Prinzip der Rückwärtsverkettung. Statt den Hund früh auf einen spezifischen Zielstoff zu konditionieren, entwickeln wir zunächst die Fähigkeiten, die ein zuverlässiger Spürhund unabhängig von seiner späteren Spezialisierung benötigt.

Schritt für Schritt entsteht so ein Spürhund, der motiviert sucht, zuverlässig findet und eindeutig anzeigt – bevor am Ende der Ausbildung die Übertragung auf einen spezifischen Zielstoff erfolgt.

Lerntheorie & Trainingsaufbau

Angewandte Lerntheorie bildet die Grundlage für nachvollziehbares und zielgerichtetes Hundetraining. Die Teilnehmer lernen, Trainingsschritte systematisch aufzubauen, Verhalten zu entwickeln und den Trainingsfortschritt ihres Spürhundes zu analysieren und beurteilen.

Motivation & Motivationsaufbau

Zunächst entwickeln wir die Motivationslage, die für die weitere Spürhundeausbildung benötigt wird. Der Hund lernt, mit hoher Erwartung und Eigenmotivation in den Trainingsprozess einzusteigen.

Anzeigeverhalten

Noch bevor die eigentliche Sucharbeit beginnt, wird das Anzeigeverhalten systematisch aufgebaut und gefestigt. Der Hund lernt damit zuerst, welches Verhalten am Ende einer erfolgreichen Suche erwartet wird.

Technischer Suchaufbau

Erst wenn das Anzeigeverhalten stabil ist, beginnt die eigentliche Sucharbeit. Die Suche wird zunächst technisch und unter kontrollierten Bedingungen aufgebaut, bevor zusätzliche Umwelt- und Kontextfaktoren hinzukommen.

Funktioneller Gehorsam

Gehorsam ist für uns kein Selbstzweck. Der funktionelle Gehorsam soll das Spürhundeteam dort unterstützen, wo kontrollierbares Verhalten für Training, Sicherheit und professionelle Sucharbeit erforderlich ist.

Suchbereiche & unterschiedliche Kontexte

Anschließend wird die erlernte Sucharbeit auf unterschiedliche Suchbereiche und Trainingssituationen übertragen. Der Hund entwickelt zunehmend die Erwartung, in verschiedensten Settings selbstständig zu suchen, zu finden und anzuzeigen.

Leistungsüberprüfung & Zielstoffkonditionierung

Der fertig aufgebaute Spürhund wird zunächst im Einsatzbereitschaftstest (EBT) mit seinem bekannten Trainingsstoff überprüft. Erst anschließend erfolgt die Konditionierung auf einen spezifischen Zielstoff. Die Teilnehmer lernen dabei, wie ein bereits ausgebildeter Spürhund einen neuen Zielgeruch erlernt und diesen anschließend zuverlässig in unterschiedliche Suchsituationen überträgt.

Wir bilden zuerst den Spürhund aus – und konditionieren anschließend den spezifischen Zielstoff.

AUSBILDUNGSKONZEPT

So ist die Ausbildung zum Spürhundeführer aufgebaut

Professionelle Spürhundeausbildung entsteht nicht an einem Wochenende. Zwischen dem Aufbau erster Grundlagen und einer zuverlässigen Suchleistung liegen zahlreiche Trainingseinheiten, unterschiedliche Entwicklungsphasen und immer wieder neue Herausforderungen.

Deshalb ist der Kynotec Grundkurs Spürhundeführer als längerfristige Ausbildung mit kontinuierlicher Trainingsbegleitung aufgebaut. Präsenztraining, Online-Betreuung, strukturierte Trainingspläne und selbstständiges Training greifen ineinander. So können Fortschritte zwischen den einzelnen Modulen begleitet, Trainingsprobleme analysiert und die nächsten Ausbildungsschritte gezielt geplant werden.

Intensive Praxismodule

In mehreren mehrtägigen Präsenzmodulen arbeiten die Teilnehmer gemeinsam mit unseren Trainern an den unterschiedlichen Ausbildungsstufen ihres Spürhundes. Theorie, praktische Umsetzung und individuelle Trainingsanalyse werden unmittelbar miteinander verbunden.

Online-Meetings & Trainingsanalyse

Zwischen den Präsenzmodulen finden gemeinsame Online-Meetings statt. Trainingsfortschritte werden evaluiert, Fragen und Probleme besprochen und Lösungswege für die weitere Ausbildung entwickelt.

Digitale Trainingspläne

Während der Ausbildung erhalten die Teilnehmer Zugang zu digitalen Trainingsplänen für die Basisausbildung Spürhund und den funktionellen Gehorsam. Sie bilden einen strukturierten Rahmen für das Training zwischen den gemeinsamen Ausbildungsmodulen.

Training zwischen den Modulen

Ein wesentlicher Teil der Spürhundeausbildung findet zwischen den Präsenzterminen statt. Die Teilnehmer setzen die erarbeiteten Trainingsschritte mit ihrem eigenen Hund um, sammeln Erfahrungen und bringen Fortschritte oder auftretende Schwierigkeiten wieder in die gemeinsame Ausbildung ein.

151 UE
Ausbildung

4
Praxismodule

5
Online-Meetings

1
Abschlussprüfung

+ 320 UE
Selbststudium

Das Ergebnis ist kein isolierter Spürhundekurs, sondern ein begleiteter Ausbildungsprozess. Ziel ist es, dass Hundeführer Training zunehmend selbstständig planen, beurteilen und an die Entwicklung ihres eigenen Spürhundes anpassen können.

PRAXISORIENTIERTE SPÜRHUNDEAUSBILDUNG

Vom Trainingsaufbau zur einsatznahen Spürhundearbeit

Ein Spürhund kann eine Übung im bekannten Trainingsaufbau zuverlässig lösen – und dennoch Schwierigkeiten bekommen, sobald sich Umgebung, Suchbereich oder Aufgabenstellung verändern. Professionelle Spürhundeausbildung muss deshalb darauf ausgerichtet sein, erlernte Fähigkeiten schrittweise auf unterschiedliche und zunehmend anspruchsvollere Suchsituationen zu übertragen.

Im Kynotec Grundkurs Spürhundeführer werden die einzelnen Elemente der Ausbildung systematisch aufgebaut und anschließend miteinander verbunden. Motivation, Suchverhalten, Anzeige und die Zusammenarbeit zwischen Hund und Hundeführer entwickeln sich dabei nicht isoliert, sondern als Bestandteile eines funktionierenden Spürhundeteams.

Mit fortschreitender Ausbildung werden unterschiedliche Suchtypen und komplexere Trainingssituationen integriert. Im Szenariotraining lernen die Teilnehmer, Trainingsaufgaben realitätsnah zu gestalten, die Leistung ihres Hundes zu beobachten und auf auftretende Schwierigkeiten mit gezielten Trainingsmaßnahmen zu reagieren. 

Ziel ist ein Spürhund, der nicht lediglich bekannte Trainingsbilder reproduziert, sondern seine erlernte Suchaufgabe auch unter wechselnden Bedingungen zuverlässig bearbeiten kann – und ein Hundeführer, der versteht, wie diese Leistung systematisch entwickelt und erhalten wird.

Wir vermitteln keine Trainingsrezepte. Wir vermitteln das Verständnis, Spürhundetraining selbstständig aufzubauen, zu analysieren und weiterzuentwickeln.

LEISTUNGSÜBERPRÜFUNG

Abschlussprüfung für Spürhundeteams – der Einsatzbereitschaftstest

Professionelle Spürhundeausbildung sollte nicht allein daran gemessen werden, ob ein Lehrgang absolviert wurde. Entscheidend ist, welche Leistung das Hund-Hundeführer-Team am Ende der Ausbildung tatsächlich abrufen kann.

Deshalb ist die Leistungsüberprüfung ein fester Bestandteil des Kynotec Grundkurses Spürhundeführer. Bereits zu Beginn der Ausbildung lernen die Teilnehmer den EBT – Einsatzbereitschaftstest als Ziel der Ausbildung kennen. Während der folgenden Module werden die erforderlichen Fähigkeiten systematisch aufgebaut, weiterentwickelt und auf die Abschlussprüfung vorbereitet. 

Der EBT dient dazu, den Ausbildungsstand des Spürhundeteams unter definierten Prüfungsbedingungen zu beurteilen. Dabei geht es nicht nur um den Hund: Suchleistung, Anzeigeverhalten und das Zusammenspiel zwischen Spürhund und Hundeführer müssen als Gesamtsystem funktionieren.

Wer den Einsatzbereitschaftstest erfolgreich absolviert, erhält das Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss des Grundkurses. Damit steht am Ende der Ausbildung nicht lediglich eine Teilnahmebestätigung, sondern eine praktische Leistungsüberprüfung des Spürhundeteams.

Nicht die Teilnahme allein entscheidet über den erfolgreichen Abschluss – sondern die gezeigte Leistung des Spürhundeteams.

TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN

Welche Voraussetzungen brauchen Spürhundeführer und Hund?

Für eine erfolgreiche Spürhundeausbildung müssen sowohl der Hundeführer als auch der Hund bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Dabei steht nicht eine bestimmte Hunderasse im Vordergrund. Entscheidend sind vielmehr Motivation, körperliche Voraussetzungen und die Bereitschaft des Hundeführers, über den gesamten Ausbildungszeitraum kontinuierlich mit seinem Hund zu arbeiten.

Hundeführer

Für die Teilnahme am Grundkurs sind grundlegendes kynologisches Wissen und die Bereitschaft erforderlich, sich intensiv mit Hundetraining und Spürhundearbeit auseinanderzusetzen.

Vorausgesetzt werden:

  • grundlegendes kynologisches Wissen
  • Engagement und Eigeninitiative
  • Durchhaltevermögen
  • Disziplin und Verlässlichkeit
  • Neugier und Bereitschaft zur Weiterentwicklung
  • kontinuierliches Training zwischen den Ausbildungsmodulen

Hund

Nicht allein Rasse oder Alter entscheiden darüber, ob sich ein Hund für die Spürhundearbeit eignet. Für den Grundkurs sind insbesondere Gesundheit, Motivation und ein neutrales Verhalten gegenüber Menschen und anderen Tieren relevant.

Der Hund sollte:

  • gesundheitlich für die Ausbildung geeignet sein
  • eine hohe Motivation für Beuteobjektspiel zeigen
  • über eine hohe Futtermotivation verfügen
  • Menschen und anderen Tieren gegenüber neutral sein
  • grundsätzlich mindestens 6 Monate alt sein, Ausnahmen sind möglich
  • ausreichend versichert sein
  • entspannt im Fahrzeug warten können

Welche Hunderasse eignet sich als Spürhund?

Eine bestimmte Hunderasse ist für die Teilnahme am Grundkurs nicht vorgeschrieben. Entscheidend ist, ob der individuelle Hund die notwendigen körperlichen und motivationalen Voraussetzungen für die Spürhundearbeit mitbringt. Motivation, Lernfähigkeit, Belastbarkeit und die Zusammenarbeit mit dem Hundeführer sind für die Ausbildung wesentlich relevanter als die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Rasse.

Sie sind unsicher, ob Ihr Hund für den Grundkurs geeignet ist? Sprechen Sie mit uns. Gemeinsam können wir vor der Anmeldung klären, ob die Voraussetzungen für eine sinnvolle Teilnahme gegeben sind.

ERFAHRUNG IN DER SPÜRHUNDEAUSBILDUNG

Spürhunde-ausbildung aus Erfahrung und Praxis

Professionelle Spürhundeausbildung entwickelt sich nicht allein aus theoretischem Wissen. Sie entsteht durch kontinuierliche praktische Arbeit mit unterschiedlichen Hunden, Hundeführern, Trainingsproblemen und Suchaufgaben.

Der Kynotec Grundkurs Spürhundeführer wurde über mehrere Lehrgänge hinweg weiterentwickelt und verbindet praktische Spürhundearbeit mit strukturierter Trainingsplanung, angewandter Lerntheorie und kontinuierlicher Leistungsüberprüfung.

Mit dem aktuellen 11. Grundkurs Spürhundeführer fließen die Erfahrungen aus den vorangegangenen Lehrgängen unmittelbar in die Ausbildung ein. Der Grundkurs richtet sich dabei nicht nur an private Hundeführer, sondern auch an bereits tätige Spürhundeführer und Ausbilder aus professionellen Bereichen wie Polizei, Militär, Zoll, Schädlingsbekämpfung und Artenschutz uvm. 

Unser Anspruch ist es, Hundeführern nicht lediglich einzelne Trainingsmethoden zu vermitteln. Sie sollen lernen, Spürhundetraining zu verstehen, Leistungen objektiv zu beurteilen, Probleme zu analysieren und Ausbildung langfristig selbstständig weiterzuentwickeln.

Ihre Ausbilder im Grundkurs Spürhundeführer

Florian Schneider
→ Expertenprofil ansehen

Christoph Wishofer
→ Expertenprofil ansehen

Anmeldung zum 11. Grundkurs Spürhundeführer

Sie möchten am nächsten Kynotec Grundkurs Spürhundeführer teilnehmen? In der vollständigen Lehrgangsausschreibung finden Sie alle Termine, Ausbildungsinhalte, Kosten sowie den Anmeldebogen.

DER NÄCHSTE GRUNDKURS

Termine & Ablauf des 11. Grundkurses Spürhundeführer

Der Grundkurs Spürhundeführer begleitet die Teilnehmer über mehrere Monate. Präsenzmodule im Kynotec Training Center werden durch Online-Meetings, digitale Trainingspläne und kontinuierliches Training mit dem eigenen Hund ergänzt. Dadurch können neue Ausbildungsinhalte zwischen den Modulen praktisch umgesetzt und beim nächsten Termin gemeinsam evaluiert werden.

20.–23. Jänner 2027
Modul 1 – Grundlagen & Ausbildungsaufbau
Lerntheorie, Welpen- und Junghundeaufbau, Motivation, Vorstellung des EBT sowie Anzeigeaufbau und erste Suchen.

09. Februar & 09./24. März 2027
Online-Meetings – Trainingsbegleitung
Trainingsanalyse, Problemlösung, unterschiedliche Suchtypen und Weiterentwicklung des Anzeigetrainings.

24.–27. März 2027
Modul 2 – Sucharbeit & funktioneller Gehorsam
Weiterführende Suchtypen, spezielles Anzeigetraining und funktioneller Gehorsam für Spürhundeteams.

07.–10. April 2027
Modul 3 – Szenariotraining & Prüfungsvorbereitung
Weiterentwicklung unterschiedlicher Suchtypen, Szenariotraining und gezielte Vorbereitung auf den Einsatzbereitschaftstest.

27. April & 26. Mai 2027
Online-Meetings – Prüfungsvorbereitung
Trainingsbesprechung, Problemlösung und Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.

30. Juni–01. Juli 2027
Abschlussprüfung – EBT
Abschlussprüfung nach den jeweils geltenden Richtlinien des Einsatzbereitschaftstests.

02.–03. Juli 2027
Modul 4 – Geruchseingabe & Abschluss
Evaluierung der Prüfung und weiterführende praktische Ausbildung mit Geruchseingabe. Der Zielstoff ist vom Teilnehmer bereitzustellen und die Geruchseingabe ist nicht prüfungsrelevant.

Ausbildungsort

Kynotec Training Center – Payerstetten, Niederösterreich

Die Präsenzmodule finden grundsätzlich von 09:00 bis ca. 16:30 Uhr statt. Die Online-Meetings werden an Wochentagen von 19:30 bis ca. 21:30 Uhr durchgeführt. 

LEHRGANGSGEBÜHR

Kosten des Grundkurses Spürhundeführer

Der Grundkurs ist als mehrmonatige, begleitete Spürhundeführer-Ausbildung konzipiert. Im Lehrgangspreis sind nicht nur die gemeinsamen Präsenztage enthalten, sondern auch die kontinuierliche Begleitung und Ausbildungsarbeit zwischen den einzelnen Modulen.

Im Grundkurs enthalten

151 Unterrichtseinheiten
Praxis-, Online- und Prüfungsausbildung über den gesamten Lehrgang.

4 mehrtägige Praxismodule
Intensive praktische Arbeit mit Hund und Hundeführer im Kynotec Training Center.

5 Online-Meetings
Begleitung zwischen den Präsenzmodulen mit Trainingsanalyse, Problemlösung und Evaluierung.

Digitale Trainingspläne
Zugang zu den Online-Trainingsplänen Basisausbildung Spürhund und Funktioneller Gehorsam für die Dauer der Ausbildung.

Aufzeichnungen der Online-Meetings
Die Online-Meetings werden aufgezeichnet und stehen den Teilnehmern während der Ausbildung zur Verfügung.

Abschlussprüfung
Praktische Abschlussprüfung nach den jeweils geltenden EBT-Richtlinien.

Zertifikat bei erfolgreichem Abschluss
Nach Bestehen des Einsatzbereitschaftstests erhalten die Teilnehmer das entsprechende Zertifikat.

Ca. 320 UE Selbststudium
Kontinuierliches eigenständiges Training zwischen den gemeinsamen Ausbildungsmodulen.

Lehrgangsgebühr

4.892 € inkl. 20% MwSt.

bei Einmalzahlung

oder

5 × 1.076 € inkl. 20% MwSt.

bei Ratenzahlung

Die Zahlung erfolgt erst nach Erhalt der Rechnung. Die konkreten Zahlungsfristen und vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie in der Lehrgangsausschreibung.

Sie möchten vor der Anmeldung wissen, ob der Grundkurs zu Ihnen und Ihrem Hund passt? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne zu den Teilnahmevoraussetzungen und zum Ausbildungsablauf.

HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zur Spürhundeführer Ausbildung

1. Wie läuft die Ausbildung zum Spürhundeführer ab?

Der Kynotec Grundkurs Spürhundeführer ist als längerfristige Ausbildung aufgebaut. Präsenzmodule werden mit Online-Meetings, digitalen Trainingsplänen und kontinuierlichem Training mit dem eigenen Hund kombiniert. Die Ausbildung entwickelt sich systematisch vom Motivations- und Anzeigeaufbau über die technische Sucharbeit und unterschiedliche Suchbereiche bis zur abschließenden Leistungsüberprüfung.

Der aktuelle Lehrgang umfasst insgesamt 151 Unterrichtseinheiten sowie ca. 320 Unterrichtseinheiten Selbststudium.

2. Wie wird ein Spürhund im Grundkurs ausgebildet?

Die Ausbildung erfolgt nach einem systematischen Aufbau unter Anwendung der Rückwärtsverkettung. Zunächst wird die benötigte Motivationslage entwickelt. Anschließend wird das Anzeigeverhalten aufgebaut und gefestigt, bevor die eigentliche Sucharbeit beginnt.

Die Suche wird zunächst technisch aufgebaut und danach auf unterschiedliche Suchbereiche und Kontexte übertragen. Erst wenn der Hund gelernt hat, in unterschiedlichen Situationen zuverlässig zu suchen, zu finden und anzuzeigen, erfolgt die Leistungsüberprüfung und anschließend die Konditionierung auf einen spezifischen Zielstoff.

3. Welcher Hund eignet sich für die Spürhundeausbildung?

Eine bestimmte Hunderasse ist für den Grundkurs nicht vorgeschrieben. Entscheidend sind insbesondere Gesundheit, Motivation und die individuellen Voraussetzungen des Hundes.

Für den Grundkurs sollte der Hund eine hohe Futter- und Beuteobjektmotivation zeigen, Menschen und anderen Tieren gegenüber neutral sein und mindestens 6 Monate alt sein. Ausnahmen können besprochen werden. Zusätzlich muss eine ausreichende Versicherung bestehen und der Hund sollte entspannt im Fahrzeug warten können.

4. Brauche ich berufliche Erfahrung als Spürhundeführer?

Nein. Der Grundkurs richtet sich sowohl an bereits tätige Spürhundeführer und Ausbilder als auch an Interessierte, die sich professionell mit Spürhundearbeit beschäftigen möchten. Auch engagierte private Hundeführer können teilnehmen, wenn sie ihren Hund nach professionellen Trainingsprinzipien ausbilden und auslasten möchten.

Grundlegendes kynologisches Wissen sowie Engagement, Disziplin, Verlässlichkeit und die Bereitschaft zum kontinuierlichen Training werden vorausgesetzt. 

5. Wird mein Hund im Grundkurs bereits auf einen Zielstoff konditioniert?

Ja – allerdings bewusst erst am Ende der Ausbildung.

Unser Ausbildungsziel besteht zunächst darin, einen funktionierenden Spürhund aufzubauen. Motivation, Anzeigeverhalten und Sucharbeit werden deshalb zunächst mit einem Trainingsstoff entwickelt. Erst wenn der Hund diese Fähigkeiten zuverlässig beherrscht, erfolgt die Konditionierung auf einen spezifischen Zielstoff.

Die letzten beiden Ausbildungstage des aktuellen Lehrgangs sind der Geruchseingabe gewidmet; der Zielstoff ist dabei vom Teilnehmer bereitzustellen. 

6. Warum erfolgt die Zielstoffkonditionierung erst am Ende?

Weil wir zunächst die Suchleistung des Hundes unabhängig von einer späteren Spezialisierung entwickeln möchten.

Ein fertig aufgebauter Spürhund versteht bereits das Prinzip seiner Aufgabe: suchen, finden und anzeigen. Anschließend lernen die Teilnehmer, wie ein neuer Zielgeruch konditioniert und die bereits vorhandene Suchleistung auf diesen Zielstoff übertragen werden kann.

So steht während eines Großteils des Grundkurses die Ausbildung des Spürhundes selbst und nicht die frühe Spezialisierung auf einen einzelnen Stoff im Mittelpunkt.

7. Welche Suchbereiche und Sucharten werden trainiert?

Im Verlauf der Ausbildung werden unterschiedliche Suchtypen und spezielle Anzeigetrainings schrittweise aufgebaut. Nachdem die Suche technisch entwickelt wurde, wird sie zunehmend in unterschiedliche Suchbereiche und Trainingskontexte übertragen. Später werden die einzelnen Fähigkeiten in Szenariotrainings zusammengeführt. 

Ziel ist, dass der Hund seine Suchaufgabe nicht nur in einem bekannten Trainingsaufbau beherrscht, sondern auch unter wechselnden Bedingungen zuverlässig bearbeiten kann.

8. Gibt es eine Abschlussprüfung für den Grundkurs Spürhundeführer?

Ja. Die Abschlussprüfung erfolgt nach den jeweils geltenden Richtlinien des EBT – Einsatzbereitschaftstests. Der EBT wird bereits im ersten Präsenzmodul vorgestellt und die Teams werden während der Ausbildung auf die abschließende Leistungsüberprüfung vorbereitet. 

Bei erfolgreichem Bestehen erhalten die Teilnehmer das entsprechende Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss.

9. Kann ich die Spürhundeführer Ausbildung neben Beruf und Alltag absolvieren?

Der Grundkurs kombiniert mehrtägige Präsenzmodule mit Online-Meetings und selbstständigem Training zwischen den Terminen. Die Online-Meetings finden laut aktueller Ausschreibung werktags am Abend statt und werden für die Teilnehmer aufgezeichnet. 

Allerdings ist kontinuierliches Training mit dem eigenen Hund ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Teilnehmer sollten daher ausreichend Zeit für das Training zwischen den gemeinsamen Modulen einplanen.

10. Was kostet der Grundkurs Spürhundeführer?

Der aktuelle 11. Grundkurs Spürhundeführer kostet bei Einmalzahlung 4.892 € inklusive 20 % MwSt. Alternativ ist eine Zahlung in fünf Raten zu je 1.076 € inklusive MwSt. vorgesehen. 

Im Lehrgang enthalten sind unter anderem die Präsenz- und Online-Ausbildung, der Zugang zu den digitalen Trainingsplänen, die begleitenden Online-Meetings sowie die Abschlussprüfung. Die vollständigen Zahlungsbedingungen und Fristen finden Sie in der Lehrgangsausschreibung.

NÄCHSTER GRUNDKURS

Bereit für Ihre Ausbildung zum Spürhundeführer?

Du möchtest professionelle Spürhundearbeit fundiert erlernen und deinen Hund systematisch zum Spürhund ausbilden? Informiere dich in der vollständigen Lehrgangsausschreibung oder kontaktiere uns bei Fragen zur Teilnahme.